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Artikel-Schlagworte: „Chailly“

Impressionen vom 50. Konzert in Wien

Donnerstag, 7. November 2013

Gestern Abend (Mittwoch, 06. November 2013) hat das Gewandhausorchester sein 50. Konzert im Laufe seiner über 270-jährigen Geschichte in Wien gespielt. Neben der 3. Sinfonie von Johannes Brahnms stand auch das 1. Klavierkonzert von Brahms auf dem Programm. Am Klavier machte der Franzose Pierre-Laurent Aimard diesen Abend zu einem ganz besonderen Moment, wie einer unserer Twitter-Follower schrieb:

„…these moments. when you hear pieces you heard 100x before and suddenly heavens open up and miracles happen.“

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Wien-Jubiläum: 20 Konzerte mit Chailly und 50 insgesamt

Mittwoch, 6. November 2013

Gestern konnten wir ein kleines Jubiläum feiern, denn das Konzert im Musikverein – auf dem Programm standen die 2. Sinfonie sowie das 2. Klavierkonzert von Johannes Brahms –  war das 20. Wien-Konzert des Gewandhausorchesters unter der Leitung seines amtierenden Gewandhauskapellmeisters Riccardo Chailly. Diese 20 Konzerte, sowohl im Musikverein als auch im Konzerthaus, wurden auf sieben Konzertreisen gegeben.

Mit dem Gastspiel am heutigen Mittwoch können wir sogar ein weiteres Jubiläum feiern. Dann wird das Orchester sein 50. Konzert in Wien spielen. Im Laufe seiner Geschichte gastierte das Gewandhausorchester unter den jeweils amtierenden Gewandhauskapellmeistern insgesamt 21, bzw. mit der aktuellen Tournee 22 Mal in der österreichischen Hauptstadt (inkl. Tourneen mit dem Thomanerchor).

Heute Abend stehen die 2. Sinfonie sowie das 2. Klavierkonzert von Brahms auf dem Programm. Um die Zahlenspielerei noch etwas weiter zu treiben: Das wäre dann der 10. Konzertabend in der Geschichte des Gewandhausorchesters, an dem Brahms in Wien gespielt wird.

Aber alle Brahms’schen Sinfonien und Instrumentalkonzerte während eines Gastspielaufenthalts in Wien – das gab es in der über 270-jährigen Orchestergeschichte jedenfalls noch nie.

*Alle Angaben beruhen auf Informationen des Gewandhausarchivs.

Einige Impressionen von Dienstag, 05. November 2013

 

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Das schreibt die Wiener Presse

Mittwoch, 6. November 2013

Pünktlich zur Halbzeit beim Brahms-Zyklus in Wien sind die ersten Rezensionen unserer Musikvereinskonzerte geschrieben und einige Interviews mit Riccardo Chailly erschienen: Die Presse (05.11.), ORF (05.11.), Radio Stephansdom (05.11.).

„Brahms aus Leipzig tönt herb und frisch“ titelt Die Presse und bestätigt den traditionsreichen und unverwechselbaren Klang des Gewandhausorchesters. Denn „Der beruht auf der großen deutschen Spieltradition, geht nicht von hedonistischer Lust an satten Farbmixturen aus, sondern vom kontrapunktischen Denken, das jeder Stimme zu ihrem Recht verhelfen will: Transparenz ist Trumpf. So klingt es zu weilen eher herb-frisch als romantisch-klangschwelgerisch. Dem Brahms’schen Naturell kommt das durchaus entgegen.“ (Die Presse, 06.11.2013).

„Rau, zerklüftet, aber auch kämpferisch auftrumpfend“ klangt die 1. Sinfonie für Daniel Ender vom Standard oder geografisch interpretiert, „so norddeutsch wie schon lange nicht mehr“. „Von weichgespülter Süßlichkeit war auch im Andante keine Spur“, „Chailly evozierte kaum weniger Pathos, als man es von Brahms sonst gewohnt war“ und „selbst das sattsam bekannte und denkbar schlichte Thema des vierten Satzes bekam neue Frische und Brisanz.“ (Der Standard, 05.11.2013)

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Gewandhausorchester & Musikverein arbeiten intensiver zusammen

Dienstag, 5. November 2013

Hier im Großen, oder besser bekannt als „Goldener Saal“ wird man das Gewandhausorchester und Riccardo Chailly in den nächsten Spielzeiten häufiger erleben können. Denn heute morgen vor der Anspielprobe trat Musikvereinsintendant Dr. Thomas Angyan vor das Gewandhausorchester und teilte den Musikerinnen und Musikern mit, dass innerhalb der nächsten fünf Jahre die Zusammenarbeit zwischen Gewandhausorchester und Musikverein intensiviert werde.

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Erfolgreicher Auftakt im Wiener Musikverein

Dienstag, 5. November 2013

Mit dem gestrigen Doppelkonzert mit Leonidas Kavakos (Violine) und Enrico Dindo (Cello) sowie der 1. Sinfonie haben das Gewandhausorchester und Riccardo Chailly im ausverkauften Großen Saal des Musikvereins ihren Brahms-Zyklus in Wien eröffnet. Für die beiden Solisten war es das letzte gemeinsame Konzert auf dieser Tournee, um so herzlicher fiel der Abschied der beiden Ausnahmekünstler aus. Leonidas Kavakos wird diesen Donnerstag erneut mit dem Orchester auf dem Podium des Goldenen Saals zu erleben sein und das Violinkonzert D-Dur op. 77 zum Besten geben.

Dieses einzige Violinkonzert von Johannes Brahms wurde übrigens am 1. Januar 1879 im ersten Gewandhaus uraufgeführt, die Leitung des Konzerts übernahm Brahms persönlich und der Solist war Joseph Joachim.

Aber auch das Programm des gestrigen Abends ist eng mit der Historie des Gewandhauses und des Gewandhausorchesters verbunden, denn Brahms überließ dem Orchester sowohl die Leipziger Erstaufführung der 1. Sinfonie (18. Januar 1877) als auch des Doppelkonzerts (1. Januar 1888), jeweils zweieinhalb Monate nach der Uraufführung. Auch hier ließ es sich der Komponist nicht nehmen, die Konzerte persönlich zu leiten.

Die Herzen des Wiener Publikums scheinen wir auch mit unseren Brahms-Interpretationen gewonnen zu haben – dem Applaus und den Bravo-Rufen nach zu urteilen.

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