<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gewandhausorchester Tournee Blog &#187; 28. Februar 2010 New York</title>
	<atom:link href="http://blog.gewandhausorchester.de/category/usa-tournee-2010/28-februar-2010-new-york/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.gewandhausorchester.de</link>
	<description>Tourneen Gewandhausorchester</description>
	<lastBuildDate>Fri, 04 Nov 2011 19:35:37 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.4</generator>
		<item>
		<title>Gewandhausorchester in Carnegie Hall gefeiert</title>
		<link>http://blog.gewandhausorchester.de/2010/03/02/gewandhausorchester-in-carnegie-hall-gefeiert/</link>
		<comments>http://blog.gewandhausorchester.de/2010/03/02/gewandhausorchester-in-carnegie-hall-gefeiert/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 09:56:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>steiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010 USA Tournee]]></category>
		<category><![CDATA[28. Februar 2010 New York]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gewandhausorchester.de/?p=424</guid>
		<description><![CDATA[New York (dpa) &#8211; Zum Abschluss seiner USA-Tournee ist das Leipziger Gewandhausorchester in der New Yorker Carnegie Hall gefeiert worden. Das traditionell kritische New Yorker Publikum spendete den Musikern nach Beethoven, Mendelssohn Bartholdy und Dvorák fast zehn Minuten lang zum Teil stehend Applaus und brachte das größte klassische Orchester der Welt zu zwei Zugaben &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>New York (dpa)  &#8211; Zum Abschluss seiner USA-Tournee ist das Leipziger Gewandhausorchester in der  New Yorker Carnegie Hall gefeiert worden. Das traditionell kritische New Yorker  Publikum spendete den Musikern nach Beethoven, Mendelssohn Bartholdy und Dvorák  fast zehn Minuten lang zum Teil stehend Applaus und brachte das größte  klassische Orchester der Welt zu zwei Zugaben &#8211; ungewöhnlich in der  amerikanischen Klassikwelt.</p>
<p>Gewandhauskapellmeister  Riccardo Chailly wurde besonders gefeiert, ebenso wie Solist Nikolaj Znaider.  Die legendäre Carnegie Hall in Manhattan war schon Tage vorher  ausverkauft.</p>
<p>Das Gewandhausorchester  hatte mit 100 Musikern in den vergangenen zwei Wochen Konzerte in jeweils drei  Städten an der West- und an der Ostküste der USA gegeben. Mit Beethoven, Dvorák,  Mendelssohn Bartholdy und Chopin sorgten die Deutschen für ausverkaufte  Häuser.</p>
<p>«Es ist ein Privileg, in  Amerika zu spielen», sagte Chailly der dpa. «Es war nicht unsere erste  Tournee, aber ein Orchester ist ein lebender Körper, der sich ständig erneuert  und verändert. Wir müssen uns jedes Mal neu  beweisen.»</p>
<p>Die «New York Times»  feierte bei dem «ehrwürdigen Gewandhausorchester» vor allem den «superben»  Geiger Znaider. Der «San Francisco Chronicle» bescheinigte dem «Stunner From  Leipzig» («Das Mordsding aus Leipzig»), die Kalifornier erobert zu haben.  Das Leipziger Orchester habe perfekt gespielt, «ohne dass der Autopilot  ansprang, wie es bei großen Orchestern so oft scheint». Der «Boston Herald»  schrieb, dass die «Handel &amp; Haydn Society» von 1815, auf die Bostoner so  stolz seien, ein junges Gesicht sei im Vergleich zum ältesten bürgerlichen  Orchester der Welt. Das 1743 gegründete Ensemble habe «engagiert und voller  künstlerischer Exzellenz» gespielt. «Wir können nur auf mehr  hoffen.»</p>
<p>Mit ihrem kraftvollen  Spiel zeigten die Sachsen in Leipzig, was 20, 30 Musiker mehr ausmachen  können. Chailly forderte die Musiker, führte zugleich aber auch sehr behutsam.  Solist Znaider spielte perfekt und brachte die New Yorker zu Beifallsstürmen mit  Mendelsohn Bartholdy. Der Musiker war selbst 1835 Gewandhauskapellmeister  geworden und damit einer von Chaillys Vorgängern. Das, vor der Egmont-Ouvertüre  als Zugabe, letzte Stück des Abends war Antonín Dvoráks Symphonie Nummer 9 und  hatte ebenfalls einen historischen Hintergrund. Die Symphonie «Aus der Neuen  Welt» war 1893 in der Carnegie Hall zum ersten Mal aufgeführt  worden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.gewandhausorchester.de/2010/03/02/gewandhausorchester-in-carnegie-hall-gefeiert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Besser geht´s nicht</title>
		<link>http://blog.gewandhausorchester.de/2010/03/02/besser-geht%c2%b4s-nicht/</link>
		<comments>http://blog.gewandhausorchester.de/2010/03/02/besser-geht%c2%b4s-nicht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 09:17:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>steiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[2010 USA Tournee]]></category>
		<category><![CDATA[28. Februar 2010 New York]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gewandhausorchester.de/?p=400</guid>
		<description><![CDATA[von Charlotte Schrimpff, LVZ Neun Konzerte an sieben Orten. Ovationen nach jedem einzelnen und die erste Gründung eines US-Freundeskreises für ein deutsches Orchester. Gestern kehrte das Gewandhausorchester von seiner 14-Tage-Tournee durch die Vereinigten Staaten zurück, mit einer Bilanz, die kaum anders als triumphal zu nennen ist. Andreas Schulz trägt schwarze Hose und kein schwarzes Sakko [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Charlotte Schrimpff, <a href="http://www.lvz-online.de" target="_blank">LVZ</a></em></p>
<p>Neun  Konzerte an sieben Orten. Ovationen nach jedem einzelnen und die erste Gründung  eines US-Freundeskreises für ein deutsches Orchester. Gestern kehrte das  Gewandhausorchester von seiner 14-Tage-Tournee durch die Vereinigten Staaten  zurück, mit einer Bilanz, die kaum anders als triumphal zu nennen  ist.</p>
<p>Andreas  Schulz trägt schwarze Hose und kein schwarzes Sakko mehr über dem weißen Hemd.  Dafür trägt er ein T-Shirt, auf das „NY“ gedruckt ist und „LGO“, in großer  schwarzer Schrift. Dazwischen ein rotes Herz: „New York loves Leipzig Gewandhaus  Orchestra“ . Schulz, Direktor des Gewandhauses zu Leipzig, steht am späten  Samstagabend im Salon des Generalkonsuls der Bundesrepublik Deutschland, Horst  Freitag, in der New Yorker Park Avenue und grinst. Denn Andreas Schulz hat allen  Grund dazu.</p>
<p>Zwar war es  eigentlich nicht er, sondern Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung, der  wenige Stunden zuvor auf dem Empfang im Rohatyn Room der Carnegie Hall einen  Abend versprochen hatte, den niemand „bereuen“ müsse, aber am Inhalt dieser  Nachricht ändert sich nichts: New York liebt es, dieses Orchester. 2800 stehen  Ovation, als Riccardo Chailly zum letzten Mal aufs Podium kommt, strahlend. Es  wird gepfiffen und gebrüllt, dazu frenetisch geklatscht. Mancher spricht später  im Foyer vom besten Konzert, das er je gehört hätte im Saal an der 7th Avenue.  Andere stehen anderntags an der Ecke zur 57. Straße und fragen die, die sich in  der Pause die Füße vertreten nach Karten fürs ausverkaufte letzte  Konzert.</p>
<p>Tatsächlich  gibt es eigentlich nichts, was noch besser hätte sein können, am Ende dieser 14.  Tournee durch die Vereinigten Staaten. Technisch nicht, Bühnenchef Lothar  Petrausch und Team sei gedankt, organisatorisch nicht, Orchestermanager Marco  Eckertz und Kollegen leisteten Höchstes. Vor allem aber nicht musikalisch: 102  Musiker feierte die US-Presse hymnisch.</p>
<p>Die  Visitenkarte also, die das Orchester zuerst in Los Angeles abgegeben hat, später  in Palm Springs und Costa Mesa, San Francisco, Boston, Newark und New York, ist  exklusiv. Die Visitenkarten, die Schulz gesammelt hat, zusammen mit  Generalbundesanwältin Monika Harms in diesen zwei Wochen, sind es hoffentlich  auch. Denn was der nun gegründete Freundeskreis – „American Friends of Leipzig  Gewandhaus Orchestra“ – in erster Linie braucht, sind Kontakte. In zweiter Linie  Financiers, aber das muss man in den USA eigentlich nicht erklären, dem Land, in  dem Fundraising kein Fremdwort ist, sondern etwas, das Treppenhäusern Namen gibt  und Saalfoyers. Erklärtes Ziel der Gesellschaft, der ehrenamtlich Harms, Schulz  und die Anwälte Gerhard Wegen aus Stuttgart sowie Jeffrey B. Samuels und Peter  Brown aus New York vorstehen – ist es, die Präsenz des Orchesters in den USA zu  verstärken: Tournee-Planungen sollen vereinfacht werden. „Idealiter stellen wir  uns das als Win-Win-Konstellation vor“ erklärt Wegen den geladenen Gästen,  darunter Klaus Scharioth, Botschafter der Bundesrepublik in den USA, Eileen  Guggenheim, Direktorin der New York Academy of Art, nebst zahlreicher Vertreter  aus Leipzigs Wirtschaft und Kultur.</p>
<p>Das sind  Überlegungen, die seit den Tagen Herbert Blomstedts als Gewandhauskapellmeister  existieren und mit Amtsantritt Chaillys, der Ähnliches aus seiner Zeit als Chef  des Concertgebouworkest Amsterdam kennt, neuen Zündstoff bekamen, wie Schulz es  formuliert. Mit Monika Harms schließlich fand sich diejenige, die zum Telefon  griff und die richtigen Nummern wählte: Zuerst die Wegens und dann die der  Kanzleien in New York.</p>
<p>Ähnliche  Voraussetzungen führten einst Antonín Dvorák in die USA: als Direktor des  National Conservatory of Music kam der Tscheche auf Einladung der Musikmäzenin  Jeannette M. Thurber in die Stadt, am 16. Dezember 1893 wurde sein Opus 95 an  Ort und Stelle uraufgeführt. Damals spielte das New York Philharmonic Orchestra,  1842 gegründet, als ältestes Orchester der USA. Das Gewandhausorchester ist das  älteste bürgerliche Orchester der alten Welt. Und es spielt diese Sinfonie, die  man die „aus der neuen Welt“ nennt, als sei sie nicht 117 Jahre alt und es  selbst über 250, sondern als passiere das heute und hier zum ersten Mal: Mitten  auf dem Times Square zum Beispiel – im dritten Satz, wo es so lärmt und funkelt  und tost. Oder wieder im Flugzeug einmal quer über den Kontinent, von San  Francisco gen Osten, wo viel Nichts sieht, wer aus dem Fenster guckt, unerhörte  Weite. Und im Largo im Englischhorn: Gundel Jannemann-Fischer geht hinaus über  diese Welt.</p>
<p>Das ist  erbarmungslos gut. Der Akt des Spielens tritt hinter die Musik zurück. Am  Sonntag Frédéric Chopins erstes Klavierkonzert, das man von Louis Lortie weder  in Leipzig so licht gehört hätte noch in San Francisco. Vielleicht ist es der  elegante Ton des Saals, der die Atmosphäre so kostbar macht. Vielleicht ist es  das Blattgold auf den Arabesken in einem der besten Konzerthäuser dieser Welt.</p>
<p>Das Isaac  Stern Auditorium, der große Saal der Carnegie Hall, drängt sich nicht auf in  seiner Akustik. Er verschärft nichts, mildert nichts. Über den Dingen liegt hier  eine Einfachheit, die die Flöte zart macht und die Streicher transparent.</p>
<p>Kurt Masur,  Riccardo Chaillys Vorvorgänger im Amt des Gewandhaus-kapellmeisters, sagt am  Sonntagabend nichts zum Konzert, auf dem Empfang in der Park Avenue. Er steht  bloß da, neben Andreas Schulz, als der das T-Shirt überzieht, mit dem so schönen  wahren Satz. Der ohne ihn, Masur, kaum hätte gedruckt werden können: Die erste  Orchester-Tournee durch die USA fand 1974 statt – unter seiner  Leitung.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.gewandhausorchester.de/2010/03/02/besser-geht%c2%b4s-nicht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>New York (28.02.2010):</title>
		<link>http://blog.gewandhausorchester.de/2010/02/01/new-york-28-02-2010/</link>
		<comments>http://blog.gewandhausorchester.de/2010/02/01/new-york-28-02-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 16:25:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>steiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[28. Februar 2010 New York]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gewandhausorchester.de/?p=35</guid>
		<description><![CDATA[Carnegie Hall Fryderyk Chopin 1. Konzert für Klavier und Orchester e-Moll op. 11 Johannes Brahms 2. Sinfonie D-Dur op. 73 Louis Lortie, Klavier]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Carnegie Hall<strong></strong></p>
<p><strong>Fryderyk Chopin</strong><br />
1. Konzert für Klavier und Orchester  e-Moll op. 11<br />
<strong>Johannes Brahms</strong><strong><br />
</strong>2. Sinfonie D-Dur op. 73</p>
<p>Louis Lortie, Klavier</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.gewandhausorchester.de/2010/02/01/new-york-28-02-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

