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Archiv für die Kategorie „10-16-2011, Wien“

Erster Abend in Wien

Sonntag, 16. Oktober 2011

Das Auftaktkonzert war überaus elektrisierend, die Fünfte Beehtovens entwickelte einen perfekt musizierten Sog, dem sich kaum jemand entziehen konnte. Nach Aussage  Ortskundiger konnte man die Publikumsreaktion als Begeisterung werten, der Saal war voll und allenthalben sah man im mitteissenden Rhythmus der 5. Sinfonie wippende Köpfe, mitdirigierende Hände und strahlende Gesichter im Publikum.
Auch Carlo Boccadoro konnte zufrieden sein – sein Stück wurde in Wien weit positiver aufgenommen als in Leipzig.

Vor allem Solo-Pauker Tom Greenleaves konnte etliche Bravo-Rufe auf seinem Fankonto verbuchen, da der Pauken-Solopart in Boccadoros Werk überaus anspruchsvoll ist und Greenleaves die Zuhörer begeisterte.


Im Anschluss an das Konzert gab man sich ein Stelldichein in Chailly Dirigientenzimmer: Der Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Burkhard Jung, reiste eigens an, und natürlich Carlo Boccadoro, der, glücklich über die gelungene Österreichische Uraufführung seiner Komposition, zu Recht strahlte.
Wie der Musikverein bei Nacht.

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Keine Sorge…….

Sonntag, 16. Oktober 2011

….es bleibt niemand zurück!

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Erste Anspielprobe Musikverein

Sonntag, 16. Oktober 2011


Immer wieder überrascht der Goldene Saal des Wiener Musikvereins mit seiner Akustik,  seinem sehr eigenen Charme und seiner Pracht.
Gewandhauskapellmeister Chailly geht die heiklen Stellen der ZWeiten und Fünften SInfonie durch, um die Balance der INstrumentengruppen zu finden und damit sich die Musikerinnen und Musiker an die Akustik gewöhnen.
Der Intendant des Wiener Musikvereins Dr. Angayan begrüßt das Orchester zur wiederholten “Residenz” an der Donau. Carlo Boccadoro, der Komponist des heutigen zeitgenössischen Werkes hat vor dem Konzert gut Lachen und scherzt mit Gewandhausdirketor Andres Schulz.
Die beiden Bratschisten Immo Schaar und Konrad Lepetit begutachten eines ihrer Instrumente – ist es vielleicht eines von jenen, die sie seit mehreren Monaten selbst bauen ? Leider nein,  wie sich hernach herausstellte. Die sind nämlich noch nicht fertig.
Der ORF war zugegen – ein Beitrag, inklusive Interview mit Ricardo Chailly, läuft am Dienstag, 18.10.2011

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Abreise nach Wien

Sonntag, 16. Oktober 2011

Erst auf der Liste aintragen, dass jeder anwesend ist, der mitkommen soll und dann heißt es: Tschuess Leipzig, willkommen Wien. Die Anreise mit dem Air Berlin Charter war unproblematisch. Und wie immer ist so ein tag vor allem mit Warten ausgefüllt. In Leipzig auf den Bus, nach einer Stunde Flug auf seinen Koffer. 125 Musikerinnen und Musiker nebst Entourage sind nach Wien geflogen worden. In einer Stunde (18.15 Uhr) startet die Anspielprobe fürs erste Konzert im Musikverein und auf dem Hotelflur hört man Holzbläser sich einspielen.

Es geht um was in Wien. Aufmerksames, kritisches Publikum (hier hört man halt alles, was Rang und Namen hat und weiß zu vergleichen) und ein Ehrfurcht erheischender Saal mit ungeheurer Geschichte.

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