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Archiv für die Kategorie „15. Februar 2010 Abreise“

Flug nach LA

Dienstag, 16. Februar 2010

Der elfstündige Flug von München nach Los Angeles verlief ohne Zwischenfälle unter anderem über Grönland.
Etliche hielt es allerdings – trotz strenger Ermahnungen der Flugbegleiter – nicht lange auf den Sitzen. Die Bordküchen wurden zum zweitweisen Aufenthaltsort erkoren. Generalbundesanwältin Monika Harms, die die Tournee begleitet, mischt sich ebenfalls unter die Musiker. Sie hat entscheidend zum Gelingen der Gründung des amerikanischen Freundeskreises des Gewandhausorchesters beigetragen (“American Friends of the LGO“). Der neue Freundeskreis wird am 27. Februar in New York zum ersten Mal öffentlich präsentiert.

Nach Ankunft in L.A. um 19 Uhr (4 Uhr morgens deutscher Zeit) wurde umgehend das Hotel angesteuert. Manche waren bis hierhin nahezu 24 Stunden auf  den Beinen. Größere Unternehmen scheiden daher wohl aus.

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Einpacken

Sonntag, 14. Februar 2010
Vor der USA-Tournee verpacken die Musikerinnen und Musiker nach dem letzten Großen Concert in Leipzig, am 13. Februar 2011, ihre Instrumente und Konzertkleidung in den Transportkisten.

Lothar Petrausch und seine Gewandhaus-Kollegen sammeln die einzelnen Transportkisten hinter der Bühne zusammen. Unter dem interessierten Blick der BILD Leipzig verpacken sie letzte Kleinigkeiten, die Pauken, Dirigenten-Podium und Spezialsitze, um sie zum Lieferausgang des Gewandhauses zu bringen.

Mit Hilfe der DHL-Mitarbeiter werden die Frachtteile auf den Truck verladen. Während  im Inneren des Lastwagens angenehme 20° Celsius herrschen, damit die Instrumente bei längerem Transport keinen Schaden nehmen,  müssen die Transportkisten zunächst bei Minusgraden ein Stück durch den Leipziger Schnee gewuchtet werden.

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“Die Reisegruppe”

Mittwoch, 3. Februar 2010

Auf der 14. USA-Tournee des Gewandhausorchesters werden 7 verschiedene Werke gespielt. Um diese Programme personell abdecken zu können werden 102 Musikerinnen und Musiker sowie der Gewandhauskapellmeister auf Tournee geschickt.
Damit alle ihre Instrumente, Paukenschlägel, Noten, etc. in den verschiedenen Hallen am richtigen Platz finden, entladen der Orchesterwart Lothar Petrausch und seine Kollegen Udo Schulz und Holger Berger Abend für Abend mit örtlichen Hilfskräften die Instrumenten-Trucks und bauen  die Orchesteraufstellung auf.
Um die Organisation der Tournee unterwegs zu bewerkstelligen und die Berichterstattung über den Fortgang der Gastspiele zu gewährleisten wird das Orchester von 4 Personen des Gewandhausmanagements begleitet. Hinzu kommen der Orchesterarzt sowie je ein Journalist des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR Figaro) und der Leipziger Volkszeitung.
Insgesamt werden für diese Tournee nicht nur 5 Tonnen Gepäck sondern auch 113 Personen bewegt.

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Orchester in Kisten

Dienstag, 2. Februar 2010

Um ein Orchester auf Tournee zu schicken, sind nicht nur viele Musikerinnen, Musiker, technisches und Organisationspersonal zu transportieren und unterzubringen, sondern auch viele Instrumente und ein Berg an Konzertkleidung.

Für die USA-Tournee 2010 werden 46 Kubikmeter Orchesterfracht bewegt. Die 87 Transportkisten wiegen knapp 5 Tonnen (4800 kg). Den größten Posten machen die 15 Bekleidungskisten aus (1275 kg) , gefolgt von 12 Kontrabasshockern  (108 kg) und 11 Celli (418 kg), die alle einzeln transportiert werden, genauso wie die 9 Kontrabässe (801 kg). Zu den vier Pauken (532 kg) gehören zwei Kisten ausschließlich für die Schlägel (26 kg).
Das Dirigentenpult und das Dirigentenpodest wird ebenso auf Tournee mitgenommen wie 5 Kisten voller Noten (125 kg) und viele andere Instrumente, Zubehör-Teile, Ersatz-Paukenfelle und natürlich “Sackkarren”, um die vielen Kisten jeden Tag vom Lastwagen abladen zu können, in die Konzerthalle zu schaffen und am Abend wieder einzuladen…
Schwerstarbeit für den Orchesterwart Lothar Petrausch, seine mitreisenden Kollegen und die Helfer aus den Sälen unterwegs.

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