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Archiv für die Kategorie „8. September 2010, Wien (Residency)“

Wien – Rezensionen 1

Samstag, 11. September 2010

Von den ersten beiden Konzerten in Wien erschienen bereits einige Rezensionen in Die Presse, Kronenzeitung und Kurier.

Die Presse_Wien 100910
Krone, Kurier 100910

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Wien: Dramolett

Donnerstag, 9. September 2010

Manchmal kommt es vor, dass sich vor dem Auge der Kamera kleine Szenen abspielen, denen man jedoch nur von weiten beiwohnt und nicht versteht, was gesprochen wird.
Wie Fernsehen ohne Ton.

Bei der ersten Probe in Wien entspann sich ein Dialog zwischen David Wedel und Frank-Michael Erben – hinter dem Rücken des Gewandhauskapellmeisters, der gerade mit einer links von ihm sitzenden Instrumentengruppe beschäftigt ist.

Wir freuen uns auf die Zusendungen von Dialogen für den kleinen “Comic-Strip” …

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Wien: Proben, Konzert, Kurioses

Mittwoch, 8. September 2010

Der Intendant des Musikvereins und seine Frau lassen sich die Besonderheiten der Mahler-Retuschen in den Schumann-Sinfonien erläutern

Vor der ersten Probe in Wien erläutert Gewandhauskapellmeister Riccardo Chailly dem Intendanten des Hauses Dr. Angyan und seiner Frau die Besonderheiten der Schumann-Sinfonien mit den Mahler-Retuschen. Im Hintergrund Gewandhausdirektor Andres Schulz.

Nach den Proben im Goldenen Saal füllt dieser sich langsam mit Gästen; die Musikerinnen und Musiker stehen an der Bühne bereit für ihren Auftritt. In diesem Saal sitzen sogar einige Zuhörer mit auf der Bühne – z.B. hinter dem Solopauker.


Der Goldene Saal des Wiener Musikvereins hat hinter der letzten Parkettreihe eine großen Bereich für Stehplatzkarteninhaber. Eine Einrichtung aus der k. und k.-Zeit, als sich nur wenige Menschen Konzertkarten leisten konnten. Auch heute ist für manch interessierten Musikliebhaber ein reguläres Ticket nicht erschwinglich, weshalb neben speziellen Rabatten die Stehplätze noch heute sehr beliebt sind. Vor allem, weil sie, etwas überhalb des Parketts angelegt, unengeschränkte Sicht aufs Orchester bieten.

Und auch an anderen Stellen hat man nicht nur den Saal rekonstruiert und die Besonderheiten fürs Publikum, sondern hat auch alltägliche Zeugnisse aus der Entstehungszeit konserviert – wie jene aus untergegangenen Gesellschaftsordnungen herstammenden Bezeichnungen für bestimmte Bereiche des Hauses.

Das Wiener Publikum hat vor allem den zweiten Teil des Abends (Mendelssohn: “Meeresstille und glückliche Fahrt”, Schumann: “Frühlingssinfonie”) begeistert aufgenommen.

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In Wien: zum ersten Mal vier Konzerte in Folge

Mittwoch, 8. September 2010

In Wien wird das Gewandhausorchester die diesjährige Konzertsaison des Musikvereins eröffnen. Es folgen drei weitere Konzerte in den Abonnement-Reihen des Musikvereins-Spielplanes.

Das Gewandhausorchester reist seit den Sechziger Jahren nach Wien.
Im Juni 1960 gibt das Orchester unter der Leitung von Franz Konwitschny die ersten beiden Konzerte in Wien: im Musikvereinssaal, in das Orchester auch in diesem Jahr gastieret.
Es folgen 4 Auftritte 1964 (unter Václav Neumann), dann unter Kurt Masur: 2x 1973, 1x 1978, 2x 1981, 2x 1985, 2x 1990, 2x 1993. Danach spielt das Gewandhausorchester unter der Leitung von Prof. Herbert Blomstedt: 2x 2000, und 1x 2002. Mit Riccardo Chailly ist das Orchester bislang 1x 2006, 2x 2008 und 1x 2009 in Wien aufgetreten.

Noch nie hat das Gewandhausorchester viermal hintereinander in Wien gespielt. Diese Aufführungsserie in Wien ist einmalig in der Geschichte des Klangkörpers.

Dr. Thomas Angyan, Intendant des Wiener Musikvereins

Dr. Thomas Angyan, Intendant des Musikvereins begrüßt das Orchester und betont, dass dies Aufführungsserie den Startschuss bildet für weiterreichende Pläne von Zyklen, sodass “das Gewandhausorchester im Musikverein auch eine Heimat bekommt”, so Dr. Angyan.
Die kommenden Aufführungen im Musikverein folgen am 29. und 30. November 2010 und dann am 16.-21. Oktober 2011 mit der Gesamtaufführung aller Beethoven-Sinfonien.

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