Beiträge (RSS)
 

Hélène Grimaud

Hélène Grimaud konzertiert regelmäßig mit den wichtigsten Orchestern der Welt, darunter die Berliner Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Philharmonia Orchestra und die Münchner Philharmoniker, außerdem alle großen Orchester Nordamerikas. Sie arbeitete mit drei Generationen von Dirigenten, unter ihnen Kurt Masur, Bernard Haitink, Esa-Pekka Salonen, Neeme Järvi, Pierre Boulez, Riccardo Chailly, Valery Gergiev, Vladimir Jurowski, Fabio Luisi und Andris Nelsons. Sie war Solistin bei der Last Night of the BBC Proms 2008.
Als begeisterte und gefragte Kammermusikerin tritt sie regelmäßig bei den namhaften Festivals und in den bedeutenden Musikstädten auf, wobei Musiker wie Thomas Quasthoff, Rolando Villazón, Jan Vogler, Truls Mørk, Clemens Hagen und die Capuçon-Brüder zu ihren musikalischen Partnern gehören. 2009 spielte sie sehr erfolgreiche Debüt-Recitals in China und Korea und viele Konzerte in Europa. 2010 trat sie als Artiste Etoile in fünf Konzerten beim Lucerne Festival auf. Im Mittelpunkt der Saison 2010/11 stand eine internationale Recital-Tournee durch Europa, die USA und Japan. Dazwischen konzertierte sie in Moskau mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France und Myung-Whun Chung, in St. Petersburg mit dem Kirov-Orchester und Valery Gergiev, in Peking mit David Zinman in den Galakonzerten zum Neuen Jahr, in Deutschland mit den Münchner Philharmonikern und Christian Thielemann, in den Vereinigten Staaten mit dem San Francisco Symphony und dem Philadelphia Orchestra. Im Sommer war sie bei führenden europäischen Festivals wie Beethovenfest Bonn und London Proms zu Gast.
Zu den Höhepunkten des vergangenen Herbstes zählen die Europa-Tournee mit dem Orchestra dell‘Accademia Nazionale di Santa Cecilia und Antonio Pappano, eine einwöchige Residency in Paris unter dem Titel „Domaine Privé“ sowie ein Pariser Konzert mit dem London Symphony Orchestra und Valery Gergiev. Im März 2012 konzertierte sie mit den Wiener Philharmonikern und Yannick Nézet-Séguin, im April mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Andris Nelsons in München.
Seit 2002 ist Hélène Grimaud Exklusiv-Künstlerin der Deutschen Grammophon; seitdem sind  zahlreiche höchst erfolgreiche Aufnahmen für dieses Label entstanden. Zu den jüngsten Einspielungen gehören Mozarts Klavierkonzerte Nr. 19 und 23 mit dem Kammerorchester des Bayerischen Rundfunks und die CD „Renonances“ mit Musik von Mozart, Berg, Liszt und Bartók. Zuvor spielte sie mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, die sie vom Klavier aus dirigierte, Konzerte von Bach ein. Mit der Staatskapelle Dresden nahm sie eine Beethoven-CD auf. Ihre DVD mit dem Lucerne Festival Orchestra unter Claudio Abbado (Klavierkonzert Nr. 2 von Rachmaninow) gewann einen Echo-Klassik-Preis 2010. Das Klavierkonzert G-Dur von Ravel spielte sie mit dem Chamber Orchestra of Europe unter Vladimir Jurowski auf DVD ein.
Die weltweit mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Künstlerin erhielt 2009 den Preis des Musikfestes Bremen. Das französische Kulturministerium ernannte sie 2002 zum „Officier dans l’Ordre des Arts et des Lettres“ und 2008 zum „Chevalier dans l’Ordre National du Mérite“. 2004 bekam sie den Preis „Victoire d’Honneur“ und 2005 den Echo-Preis „Instrumentalist des Jahres“.
Hélène Grimaud ist Autorin von zwei erfolgreichen Büchern: „Variations Sauvages“ und „Leçons Particulières“. Sie engagiert sich in vielen karitativen Projekten, darunter das „International Children’s Camp Villa San Souci“, der „Worldwide Fund for Nature and Amnesty International“ und das „Wolf Conservation Center“, das sie 1999 in New York gründete.