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Hornquartett Gewandhausorchester

B. Krug, J. Pless, R. Zell, C. Röger (v.l.n.r.)

Bernhard Krug
erhielt seine musikalische Ausbildung in Berlin. Seine Lehrer waren Anton Hammer und Gerd Seifert, bei dem er zunächst an der Hochschule der Künste Berlin, später an der Orchesterakademie des Berliner Philharmonischen Orchesters (Karajan-Akademie) studierte. Während seines Studiums war er Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes.
Seit 1991 ist er Mitglied, seit 1992 Solohornist des Gewandhausorchesters zu Leipzig, seit 1999  außerdem Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters.
Mit dem Gewandhausorchester Leipzig und verschiedenen anderen Orchestern spielte er Hornkonzerte von Mozart, Haydn, Glière, Strauss, Telemann und Weber.
Als Kammermusiker trat er in verschiedenen Formationen in Deutschland, Dänemark, Frankreich, Japan, Mexiko, Österreich, Spanien und in den USA auf, unter anderem mit dem Gewandhausoktett, zu dessen Gründungsmitgliedern er gehört. Außerdem spielte er verschiedene Werke für die Label Thorofon, Naxos sowie den mitteldeutschen Rundfunk ein.
Seit 2001 unterrichtet er an der Hochschule für Musik in Leipzig, außerdem gab er Kurse an Musikhochschulen in Deutschland und Japan.

Jochen Pleß
Der gebürtige Leipziger studierte nach erster musikalischer Ausbildung an der Musikschule in Leipzig und an der Spezialschule für Musik in Halle / Saale von 1980 – 1984 an der Hochschule für Musik “Felix Mendelssohn Bartholdy” in Leipzig bei Hermann Märker.
Im August 1984 trat er sein erstes Engagement als tiefer Hornist im  Rundfunksinfonieorchester Leipzig an. Zwei Jahre später, im November 1986, wurde er Mitglied des Gewandhausorchesters als 2. Hornist.
Ausserhalb der Orchestertätigkeit widmet er sich vor allem der Kammermusik und auch der Neuen Musik in Ensembles wie dem Neues Bachisches Collegium Musicum Leipzig, der Sinfonietta Leipzig, dem Armonia Bläserensemble, dem Ensemble Avantgarde und dem Mitteldeutschen Kammerorchester. Mit diesen und einigen anderen Ensembles unternahm er zahlreiche Auslandstourneen und wirkte in Rundfunk-, Fernseh- und CD- Produktionen mit.

Clemens Röger
erhielt seit 1976 Hornunterricht bei Reiner Hoffmann in Berlin.
Von 1982-1987 studierte er an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar bei Karl Biehlig.
1987 erhielt er sein erstes Engagement als Solohornist im philharmonischen Orchester der Stadt Erfurt und wurde 1990 als 1.Solohornist im Gewandhausorchester engagiert.
Als Solist musizierte er mehrfach mit dem Gewandhausorchester, dem  Neuen Bachischen Collegium Musicum, dem Leipziger Kammerorchester, dem Phil. Kammerorchester Dresden und der Vogtlandphilharmonie Reichenbach. Clemens Röger ist Mitglied der  Sinfonietta Leipzig  und des Armonia Bläserensembles.

Raimund Zell
wurde 1977 in Biberach an der Riß geboren, erhielt mit neun Jahren seinen ersten Hornunterricht, studierte bei Prof. Michael Höltzel in Detmold und bei Prof. Christian Dallmann in Berlin, wo er 2006  sein Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss. Meisterkurse bei den Professoren  Erich Penzel, Marie-Luise Neunecker, Froydis Ree Wekre, Peter Damm und Radovan Vlatkovic ergänzten seine Ausbildung.
Er ist Sonderpreisträger der Oskar und Vera Ritter Stiftung und war Stipendiat bei Villa Musica und  der Jütting Stiftung Stendal. Er war Mitglied im Landesjugendorchester Baden-Württemberg, im Bundesjugendorchester und im Jugendorchester der Europäischen Union. Nach einem Praktikum bei der Staatskapelle Dresden, einem Jahresvertrag beim Radiosinfonieorchester Stuttgart und einem Festengagement an der Komischen Oper Berlin wurde er seit 2003 Hornist im Gewandhausorchester Leipzig.
Neben mehreren Bundespreisen bei Jugend Musiziert und zahlreichen internationalen Preisen mit seinem Blechbläserquintett esBRASSo ist Raimund Zell 2. Preisträger des internationalen Hornwettbewerbs Markneukirchen 2004 sowie Gewinner des internationalen Hornwettbewerbs Jeju in Südkorea 2004.
Als Solist konzertierte er mit dem Folkwang-Kammerorchester Essen, am Staatstheater Cottbus, mit dem Bachorchester Leipzig, dem Kammerorchester Berlin, dem Polnischen Kammerorchester, dem Detmolder Kammerorchester, sowie am Staatstheater Hildesheim.
Seit 2006 unterrichtet Raimund Zell an der Universität der Künste Berlin.

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