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2010 | Europa-Tournee

Robert Schumann verbrachte fast ohne Unterbrechungen 16 Jahre von 1828-1844 in Leipzig. Hier heiratete er Clara Wieck, war Lehrer am ersten deutschen Konservatorium, komponierte und gründete 1834 die „Neue Zeitschrift für Musik”.

Von Leipzig nach Wien wollte er 1838/39 den Verlag der Zeitung bringen, also in die damals unangefochtene Hauptstadt der Musik, die eine große Anziehungskraft auf Musiker aller Herren Länder ausübte. Sein Vorhaben scheiterte jedoch an den Wiener Zensurbehörden. Später entdeckte er beim Bruder Franz Schuberts  die “Große C-Dur Sinfonie” des mittlerweile verstorbenen Komponistenkollegen. Unter Mendelssohns Leitung wurde Schuberts Meisterwerk dann im gewandhaus zu Leipzig uraufgeführt.
Das Gewandhausorchester bereist die österreichische Hauptstadt seit 1960.  In diesem Jahr gastiert das Orchester zum ersten Mal seitdem vier Mal hintereinander. Das gewandhausorchester eröffnet die konzertsaison 2010/2011 des Wiener Musikvereins.

Von Leipzig nach Düsseldorf zog Schumann, um dort von 1850-53 als Städtischer Musikdirektor zu arbeiten.
Die Herbst-Tournee bringt Schumann an diese beiden Orte zurück.

In der Mailänder Scala spielt das Gewandhausorchester das Eröffnungskonzert des diesjährigen “MITO Settembremusica”-Festivals, das jährlich in Mailand und in Turin ausgetragen wird.

Das Konzert am 5. September 2010 in Turin ist das 100. Tourneekonzert des Gewandhausorchesters unter der Leitung von Riccardo Chailly.

Die Tournee wird präsentiert von der Verbundnetz Gas AG.

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