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Pierre-Laurent Aimard

Jede Saison tourt er rund um die Welt mit renommierten Orchestern und Dirigenten wie Esa-Pekka Salonen, Christoph von Dohnányi, Gustavo Dudamel, Nikolaus Harnoncourt, Peter Eötvös und Sir Simon Rattle. Mit einem breiten Spektrum von Engagements gastierte er an wichtigsten internationalen Stationen, wie unter anderem Carnegie Hall, New Yorker Lincoln Center, Wiener Konzerthaus, Berliner Philharmonie, Lucerne Festival, Mozarteum Salzburg, Cité de la Musique in Paris, Tanglewood Festival und Londoner Southbank Centre, wo er sich als künstlerischer Leiter des “Exquisite Labyrinth” Festivals der Musik von Pierre Boulez widmete. Des Weiteren ist Aimard künstlerischer Leiter des renommierten historischen Aldeburgh Festivals. Zu diesem Engagement äußerte sich die Financial Times folgendermaßen: “Aimard stellte praktisch das ganze Festival auf den Kopf. Auf einmal ist Aldeburgh nicht mehr so engstirnig und gekünstelt – und ausgesprochen international”.

Im Solokonzert kann man Aimard in der Saison 2012/13 in London, New York, Chicago, Paris und Tokio erleben. Zu Höhepunkten der Saison zählen Auftritte mit den New York Philharmonikern, dem Budapest Festival Orchestra mit Osmo Vänskä, dem Philharmonia Orchestra und den Wiener Philharmonikern in Salzburg. Vom Klavier aus dirigiert er regelmäßig das Chamber Orchestra of Europe im Konzert.

Geboren im Jahr 1957 in Lyon, studierte Pierre-Laurent Aimard am Pariser Conservatoire bei Yvonne Loriod und in London bei Maria Curcio. Zu den ersten Meilensteinen seiner Karriere gehören der erste Preis des 16-jährigen beim Messiaen Wettbewerb im Jahr 1973 und drei Jahre später seine Ernennung durch Pierre Boulez zum ersten Solo-Pianisten des Ensemble Intercontemporain.

Aimard pflegt tiefe Verbundenheit zu einer Reihe führender Komponisten wie Kurtag, Stockhausen, Elliot Carter, Pierre Boulez und George Benjamin und baut auf intensive Zusammenarbeit mit György Ligeti, die den Auftakt zur Aufnahme seines Gesamtwerks für Klavier bildete. Jüngst realisierte er die Uraufführung von Tristan Murails Klavierkonzert. Durch seine Professuren an der Hochschule für Musik in Köln und am Conservatoire de Paris, sowie durch intensive weltweite Konzertreihen, Vorträge und Workshops, beleuchtet er mit großartigem Elan und auf höhst inspirierende Art und Weise das Oeuvre unterschiedlichster Epochen. Im Jahr 2009 wurde Aimard eingeladen, eine Reihe von Meisterkursen und Seminaren am College de France, Paris zu erteilen. Er wurde mit dem begehrten Instrumentalisten-Award der Royal Philharmonic Society im Frühjahr 2005 ausgezeichnet und zum “Instrumentalisten des Jahres” von Musical America im Jahr 2007 gekürt.

Pierre-Laurent nimmt exklusiv für die Deutsche Grammophon auf. Seine erste DG Einspielung von Bachs Kunst der Fuge erhielt sowohl den Diapason d’Or als auch den Choc du Monde de la Musique; die CD debütierte bei Billboards klassischen Charts mit Platz 1 und toppte die Charts des Klassik Album-Downloads von iTunes. In den letzten Jahren wurde Pierre-Laurent mit sämtlichen ECHO Klassik Awards geehrt, zuletzt im Jahre 2009 für seine Aufnahme von Solowerken fur Klavier mit dem Titel ‘Hommage à Messiaen”; dasselbe Jahre brachte ihm ferner den Ehrenreis der Deutschen Schallplattenkritik. Seine Aufnahme der Concord Sonata und Songs von Ives erhielt einen Grammy Award im Jahr 2005. Seiner viel beachteten Einspielung des Jahres 2011, ‘The Liszt Project’, die neben der Musik Liszts auch Werke von Berg, Bartok, Ravel, Skrjabin und Messiaen beleuchtete, folgte die Aufnahme von Debussys Préludes im Jahr 2012 – dem Jubiläumsjahr des Komponisten.