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Akklimatisieren

Einige der Instrumentenkisten stehen  ab 10 Uhr in der Walt Disney Hall bereit. Kontrabässe und Celli allerdings werden erst am Nachmittag geliefert. Nach dem Frühstück, das nicht mit in den Übernachtungen enthalten ist, sondern auf eigene Faust organisiert werden muss, holen sich zahlreiche Musikerinnen und Musiker ihr Instrument in der Konzerthalle ab. Stefan Petraschewsky, der die Tournee im Auftrag des MDR begleitet hat sein Equipment ebenfalls wohlbehalten aus den Frachtkisten geborgen.

In den Genuss sonniger Akklimatisierung unter blauem maliforischen Himmel kommt das Orchestermanagement nicht so schnell. Am Mittag wurde der gesamte Tourneeablauf mit den Vertretern der Konzertagentur CAMI, Gewandhausdirketor Andreas Schulz (li. hi.), Orchestermanager Marco Eckertz (li. mi.) und Orchesterwart Lothar Petrausch (li. vo.) besprochen. Details und bislang ungeklärte Fragen werden dabei geklärt, um einen reibungslosen Ablauf der Tournee zu gewährleisten.

Die Themen reichen von den Distanzen zwischen Hotel und Konzerthalle (zu Fuß oder mit dem Bus?) oder wo nach den Konzerten noch etwas Essbares aufzutreiben ist. Fehlende Restaurants, die noch nach 22 Uhr geöffnet sind, sind häufig ein Problem. Besprochen wir unter anderem auch, wann die Muskerinnen und Musiker die Konzertpodien betreten dürfen, um sich einzuspielen und wann eine Probe als solche bezeichnet und damit in den Hallen kostenpflichtig wird.

Wichtige Absprachen betreffen auch die Transportzeiten der Orchesterwarte und der Instrumente. Neben den Reisezeiten des Orchesters und dem Reiseplan des Gewandhauslapellmeisters ist dies der dritte Reiseplan, der parallel dazu organisiert werden muss. Mit dabei Stefan Petraschewsky (MDR, re. vo.) und  Charlotte Schrimpff, die die Tournee im Auftrag der LVZ dokumentiert (re. hi.).

Später steht noch das Studio-Interview mit Riccardo Chailly auf der Tagesordnung und ein Empfang beim deutschen Generalkonsul in Los Angeles.