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Asien-Tournee erreicht über 40.000 Zuhörer

27. März 2014

Vom 10.-23. März 2014 gastierte das Gewandhausorchester unter der Leitung von Riccardo Chailly in Deutschland, China und Japan. Erstmals in China wurde ein Konzert landesweit simultan in acht weitere Konzertsäle übertragen. Die China-Konzerte konnten weltweit live im Internet gesehen und chinaweit live über Bejing Radio gehört werden. In Tokyo unterstütze das Orchester zusätzlich die Standort-Kampagne „So geht sächsisch“.

Die Gastspiel-Reise 2014 begann mit einem Auftritt in Frankfurt am Main, Solisten der Tournee waren Midori (Violine) und Nelson Freire (Klavier). In den Konzerthallen in Frankfurt, Shanghai, Kawasaki, Osaka, Kyoto und Tokyo (3x) applaudierten 17.500 Zuhörerinnen und Zuhörer dem Leipziger Orchester unter der Leitung von Gewandhauskapellmeister Riccardo Chailly, weitere 17.000 Zuschauer erlebten die Shanghai-Konzerte online als Livestream und zusätzlich 6.000 Zuschauer besuchten die Video-Simultanübertragungen in acht weiteren Konzertsälen Chinas.

Das Gewandhausorchester war das erste Orchester in China überhaupt, dessen Auftritt in andere Konzerthallen landesweit übertragen wurde: Das Konzert am 15. März aus dem Shanghai Oriental Art Center (SHOAC) konnte simultan auch in Wuhan, Zhengzhou, Wenzhou, Xi’an, Changzhou, Qingdao, Kunshan und Hangzhou gesehen werden. Laut dem Präsidenten des SHOAC, Hongming Lin, waren die Konzerte in den acht Hallen nahezu ausverkauft, was ca. 6000 Zuschauern entspricht. Für Herrn Lin spielte diese Übertragung eine “entscheidende  Rolle für die Verbreitung von klassischer Musik in China”. Beide Konzerte, die das Gewandhausorchester in Shanghai gab, wurden außerdem chinaweit live auf Beijing Radio übertragen sowie zeitversetzt bei Shanghai TV gesendet.

Dank der Unterstützung des Gewandhaus „Global Sponsor“ DHL waren die beiden Konzerte aus dem SHOAC die ersten Tourneekonzerte des Gewandhausorchesters, die online live als Videostream übertragen und weltweit gesehen und gehört werden konnten. „Das Gewandhausorchester war mit dieser einzigartigen medialen Verbreitung Vorreiter für den chinesischen Klassikmarkt“, präzisiert Gewandhausdirektor Andreas Schulz den Wert der Konzert-Übertragung. „Auch die sechs Konzerte in Japan waren so erfolgreich, dass wir uns über die Wiedereinladung für eine Tournee in 2017 freuen können.“

Im Rahmen der Standort-Kampagne „So geht sächsisch“ trat in Tokyo ein Streichquartett des Gewandhausorchesters auf und gab ein spontanes Platzkonzert in Tokyo Midtown. Ebenfalls in Tokyo sowie in Shanghai traten die Akademistinnen und Akademisten der Mendelssohn-Orchesterakademie des Gewandhausorchesters und der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ auf und gaben zwie Kammermusikkonzerte.

Am letzten Tag der Tournee, am 23. März 2014, erlebte eine hochkarätige sächsische Wirtschaftsdelegation unter der Leitung von Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Leipzigs Bürgermeister für Wirtschaft und Arbeit, Uwe Albrecht, das Gewandhausorchester-konzert in der Suntory Hall in Tokyo. Anwesend waren zahlreiche Wirtschaftsvertreter Sachsens und Japans.

Mit 130 mitreisenden Musikerinnen und Musikern war es eine der größten Besetzungen in der Geschichte des Gewandhausorchesters, die je auf Tournee gegangen ist.

Letzter Abend in Japan

23. März 2014

Am letzten Tag der Tournee, am 23. März 2014, erlebte eine hochkarätige sächsische Wirtschaftsdelegation unter der Leitung von Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Leipzigs Bürgermeister für Wirtschaft und Arbeit, Uwe Albrecht, das Gewandhausorchesterkonzert in der Suntory Hall in Tokyo. Anwesend waren zahlreiche Wirtschaftsvertreter Sachsens und Japans.

 

Podcast – Leipzig is calling!

23. März 2014

Acht Konzerte in anderhalb Wochen auf einem fernen Kontinent! Doch wie muss man sich das Tourleben in China und Japan vorstellen? Und was unterscheidet das asiatische Konzertpublikum vom europäischen? Um einen kleinen Eindruck vom Alltag auf Tour zu bekommen, hat detektor.fm-Musikchef Gregor Schenk zum Telefonhörer gegriffen und unsere Musiker Wolfram (Schlagzeug) und Manfred (Flöte) nachts in Tokypo angerufen.

Podcast: “Saitenwechsel” – Detektor.fm entdeckt Klassik | #36 Das Gewandhausorchester in Asien, Teil 2

 

Hanami (jap. „Blüten betrachten“) in Tokyo

23. März 2014

Hanami (jap. „Blüten betrachten“) ist die Tradition, im Frühjahr (Ende März/Anfang April) mit sogenannten „Kirschblütenfesten“ die Schönheit der in Blüte stehenden Kirschbäume zu feiern. Die Kirschblüte dauert nur rund zehn Tage und nahezu jeder Japaner feiert diese schnell vergängliche Zeit mit seiner Familie, mit Freunden und Kollegen – natürlich in japanischen Gärten, in Parkanlagen und unter bzw. in der Nähe von Kirschbäumen.

Vorbei am Fuji

23. März 2014

Unsere Shinkansen-Fahrt von Tokyo nach Kyoto führte uns am Fuji vorbei. Der Vulkan, der seit 2013 zum Unesco-Weltkulturerbe zählt, sorgte für große Augen und zahlreiche Fotos.