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Gewandhaus-Klang im Kulturpalast – Unser Tag bei den Dresdner Musikfestspielen

4. September 2017

Nach der feierlichen Eröffnung der Gewandhausorchester – Jubiläumssaison am Samstagabend folgte am Sonntag gleich das nächste Highlight: Mit Schumanns »Konzertstück für vier Hörner« und Mendelssohns »Lobgesang« brachte das Gewandhausorchester zusammen mit dem GewandhausChor ein Stück Leipziger Uraufführungsgeschichte nach Dresden und eröffnete damit die »Palastkonzerte« der Dresdner Musikfestspiele im ausverkauften Kulturpalast.

Eine Premiere in vielerlei Hinsicht: Nach der Wiedereröffnung des einstigen Mehrzwecksaals der DDR im April 2017 gastierte das Gewandhausorchester hier zum ersten Mal. Zuvor gab es hier lediglich drei Konzerte, davon zwei unter der Leitung von Kurt Masur (1980 und 1997) und eines unter Herbert Blomstedt (2000). Der GewandhausChor war an diesem Abend zum ersten Mal im Dresdner Kulturpalast zu Gast.

Die Seltenheit der Aufführungen von Schumanns Konzertstück für vier Hörner lässt bereits erahnen, dass es sich bei dieser Komposition keineswegs um romantisches Standartrepertoire handelt. Dass die besondere Schwierigkeit des Werks für das Solistenquartett jedoch kein Problem darstellt, bewiesen Bernhard Krug, Jan Wessely, Jochen Pleß und Juliane Grepling an diesem Abend.

Unter lautstarkem Applaus verabschiedeten sich die Hornsolisten, Herbert Blomstedt und das Gewandhausorchester in die Pause, bevor Sophia Brommer (Sopran I), Marie Henriette Reinhold (Sopran II) und Tilmann Lichdi (Tenor) das Dresdner Publikum im zweiten Teil des Abends durch Mendelssohns Sinfonie-Kantate führten. Ein letztes Mal intoniert der Chor eindrucksvoll die Worte »Alles, was Odem hat, lobe den Herrn. Halleluja, lobe den Herrn!« Danach: Absolute Stille, kurz darauf tosender Applaus, Standing Ovations und Jubelrufe für das Gewandhausorchester, den GewandhausChor, die Solisten und besonders für unseren Ehrendirigenten.

Anspielprobe und Konzert im Dresdner Kulturpalast

Text: Benjamin Abicht / Fotos: Stev Wackerhagen

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Abschied für kurze Zeit

4. Juni 2017

Vier Wochen der intensiven Zusammenarbeit, voller musikalischer Höhepunkte mit unserem designierten Gewandhauskapellmeister Andris Nelsons liegen hinter uns. Wir schauen zurück auf drei großartige Konzertwochen zu Hause in Leipzig, der nächsten Einspielung für unseren Bruckner-Zyklus mit Deutsche Gramophon, dem Gewandhausorchester Debüt der lettischen Sopranistin Kristine Opolais sowie zwei Konzerten im Wiener Musikverein und zu guter Letzt unserem zehnten Gastspiel im 2002 eröffneten Dortmunder Konzerthaus.

Anspielprobe und Worte des Dankes von Gewandhausdirektor Andreas Schulz und Andris Nelsons sowie Empfang des Hausherren Benedikt Stampa nach dem Konzert.

Was bereits in Leipzig und Wien für Brava-Bravo-Rufe sorgte, sollte auch im Haus mit dem geflügelten Nashorn im Logo aufgehen. Unser Dvořák-Smetana-Programm mit der bezaubernden Kristine Opolais sorgte auch in Dortmund für Standing Ovations und einen Saisonabschluss der Konzerthaus-Saison, “wie sie im sinfonischen Fach nicht würdiger hätte enden können”.

Dortmund, wir kommen sehr gerne im Mai 2018 im Rahmen der Europa-Tournee zum Amtsantritt von Andris Nelsons als Leipzigs 21. Gewandhauskapellmeister wieder zu Euch! Dann mit Brahms’ 4. Sinfonie und Beethovens 5. Klavierkonzert mit Yefim Bronfman.

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Making of Tournee-Film

27. Mai 2017

Ein großes Dankeschön an das Team von twoSYDE media, das uns auf der Tournee begleitet hat. Wir sind schon gespannt auf die Doku über diese Reise. Die ersten filmischen Eindrücke, die wir erhaschen konnten lassen einen tollen Film erwarten!

Und so sahen die Dreharbeiten aus:

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Wien ist eine große Musikmetropole – Leipzig auch…

26. Mai 2017

…. rief Andreas Nelsons in seiner legeren Ansprache dem amüsierten und begeisterten Wiener Publikum in Erinnerung. Sprachs und dirigierte zum Dank eine kleine Zugabe.

Vielen Dank Wien, für den großartigen Empfang und zwei ausverkaufte Konzerte!


In der Probe deutet Andris Nelsons die Stimmungen an, die erklingen sollen.


Kristine Opolais bezauberte die Konzertbesucher mit ihrer Kunst und bei der Signierstunde. Gundel Jannemann-Fischer ist in der Sinfonie “Aus der neuen Welt” mit ihrem sagenhaften Englischhorn-Solo der Star des zweiten Teils. Gelöst plaudert Andris Nelsons mit dem Publikum, um die Zugabe anzusagen.

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Akademisten on Tour

26. Mai 2017

Wir freuen uns, dass auch beim 57. und 58. Wien-Konzert des Gewandhausorchesters Mitglieder der Mendelssohn-Orchesterakademie beteiligt sind: Die Bratschistin Marlene Steg und der Kontrabassist Ronald Vitzthum.

Ronald ist Dresdner und studierte in Wien in der Klasse von Prof. Josef Niederhammer. Vor seinem Klassikstudium verbrachte er 2 Jahre als Jazzstudent an der Hochschule für Musik und Theater und erhielt da unter anderem Kontrabassunterricht bei Peter Schmidt. Seit September 2015 ist er Mitglied in der Mendelssohn-Orchesterakademie. Orchestererfahrung sammelte er u.a. als Substitut im Wiener Staatsopernorchester, bei den Wiener Symphonikern, dem Radio-Symphonieorchester Wien, den Tonkünstlern Niederösterreich und dem Mozarteumorchester Salzburg.
Marlene studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Gunter Teuffel und Andra Darzins. Nach einem Zeitvertrag im Gewandhausorchester ist sie seit September 2016 Akademistin in der Mendelssohn-Orchesterakademie.

Neben den Aufgaben im Gewandhaus, in der Oper Leipzig und in der Thomaskirche sowie Unterricht an der Hochschule für Musik und Theater “Felix mendelssihn Barthold” in Leipzig, gehört auch die Teilnahme an Orchestertourneen.

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